John Fogerty Open Air auf Burg Abenberg

Beitrag vom Juli 2007

…and I was there. 🙂
Ich hatte Glück noch eine Karte bekommen zu haben, da das Konzert ausverkauft war.


Mein Entschluss mich eine halbe Stunde vor Einlass auf den Weg zur Burg zu machen war nicht verkehrt, weil ich mir so einen Platz direkt an der Bühne sichern konnte. Zwar links aussen, aber das spielte keine Rolle. Einlass war eigentlich 18 Uhr geplant, jedoch kam man erst um 18:40 Uhr rein. Ein Statement zu dieser Verspätung steht noch aus.
Wie bereits gesagt waren alle insgesamt 4000 ausgeschriebenen Tickets restlos ausverkauft und der Burganger entsprechend voll (Bild 6). Man hat sich allerdings noch bewegen können 🙂.

Gestartet haben um 19:20 Uhr Stanfour als Vorband, eine Rockband aus dem Norden Deutschlands. Die Mischung aus College-Rock, Alternative und Nu-Metal fand ich persönlich nicht so prickelt.

Zwischen 19:50 und 21:00 wurde die Bühne von dem Equipment von Stanfour befreit und für John Fogerty ausgebaut.

Um 21 Uhr kam dann endlich die Band und der König des Rock’n’Roll selbst auf die Bühne haben direkt mit Travelin‘ Band und Green River losgelegt. Folgende Songs wurden gespielt:

Travelin‘ Band
Green River
Who’ll Stop The Rain
It Came Out Of The Sky
Born On The Bayou
Lookin‘ Out My Backdoor
Cotton Fields
I Will Walk With You
Ramble Tamble
Midnight Special
Bootleg
I Heard It Through The Grapevine
Have You Ever Seen The Rain
Don’t You Wish It Was True
Summer Of Love
Keep On Chooglin‘
Down On The Corner (with Tyler Fogerty)
Good Golly Miss Molly
Old Man Down The Road
Bad Moon Rising
Fortunate Son
Rockin‘ All Over The World
Proud Mary

Bei dem Song Down On The Corner wurde John Fogerty von seinem Sohn Tyler Fogerty (Bild 4) an der Gitarre unterstützte. Sein Spiel stand dem seines Vaters in nichts nach. Bald wird er alleine auf der Bühne stehen und die Massen begeistern, so wie es sein Vater heute noch tut.

Nach dem Creedence Klassiker Fortunate Son gab es eine Mini-Pause von ca 1 Minute, welche wohl die Fans zu Zugabe-Rufen aufheizen sollte, was sich jedoch als unnötig herausstellte. Mit Rockin‘ All Over The World spielte Fogerty noch einen absolut zeitlosen Partyhit ein und brachte die Show leider ohne Zugabe mit Proud Mary um 22:45 zu Ende.

Alles in Allem ein sehr gelungenes Konzert und ein Muss für jeden Rock’n’Roll Fan. Fogerty mag äußerlich schon etwas betagt aussehen, hat jedoch nichts von seinem Feuer seit Beginn seiner Karriere verloren. Wenn man nach 2 Stunden Dauerspiel und Bühnenakrobatik noch nicht einmal schwitzt, zeugt das von echtem Können (oder einem verdammt guten Ganzkörperantitranspirant).

Leider hatte ich nur mein Handy dabei, weil es ja von offizieller Seite wie immer geheißen hat „keine Tonbandgeräte, keine Video- und Fotokameras….“, hätte mir allerdings denken können, dass so ziemlich jeder eine Digicam dabei hatte und selbst der Security links neben der Bühne für einen Fan Fotos von ganz vorne gemacht hat.
Die Qualität ist nicht besonders gut, aber ich habe die besten Bilder rausgesucht und von der Größe her anschaubar gemacht.